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Mehr Qualität und Komfort für Kinder

WengenDie Skischule will ihr Skiübungsgelände in zentraler Lage mit einer zeitgemässen Infrastruktur aufwerten. Für 650000 Franken sind im Wengiboden ein Aufenthaltsraum und eine WC-Anlage geplant.

«Die Kinder sollen während des Unterrichts zeitgemäss verpflegt und betreut werden können», begründet die Schweizer Skischule und Snowboardschule Wengen Genossenschaft (SSSWG) ihr publiziertes Bauvorhaben in ihrem Wohn- und Geschäftshaus Wengiboden. In zentraler Lage des Skiübungsgeländes Figeller soll bestehender Lagerraum unter der Dachterrasse in einen Aufenthaltsraum von 48 Quadratmetern Grösse und eine sogenannte Teeküche umgenutzt werden. Auf der Nordseite dieses vor rund zehn Jahren erworbenen Graf-Hauses ist ein Anbau für eine öffentliche Toilettenanlage geplant. Leiter Ercole Famiglietti weiss um den guten Ruf seiner Skischule und betont: «Deshalb und weil wir das Skiübungsgelände gut beschneien können, wollen wir hier investieren. Man muss dem Gast etwas bieten. Das Gebäude soll ästhetisch etwas repräsentieren.» Er würdigt die Weitsicht der acht Persönlichkeiten, die dieses zentrale Landstück vor über 30 Jahren vor dem Überbauen bewahrten. Der Skischulleiter hofft auf den Baubeginn im Mai oder Juni und auf die Eröffnung der neuen Dienstleistungsanlagen auf die kommende Wintersaison. Es wird mit Kosten von rund 650000 Franken gerechnet. Die Skischule will zusammen mit der Gemeinde Lauterbrunnen eine Lösung suchen, dass die Toilettenanlage öffentlich und wenn möglich ganzjährig zugänglich ist. Drei eigene Objekte Die Schweizer Skischule und Snowboardschule Wengen Genossenschaft behält ihr Domizil im Hotel Silberhorn, wo sie mit ihrem Auskunfts- und Anmeldebüro seit 1977 Stockwerkmiteigentümer ist. Sie ist zudem mit einem Schalter im neuen Touristcenter und dem neu gemieteten Backoffice in der Talstation der Männlichenbahn elektronisch vernetzt. Die SSSWG verfügt auch in der jüngst erworbenen Lingerie des ehemaligen Hotels Eiger über Lagerraum – vorab für die Skilehrer. «Wir investieren 2010 und 2011 rund eine Million Franken», gibt Ercole Famiglietti zu bedenken. Das werde sich auf das Budget und die Liquidität des Unternehmens auswirken. Die SSSWG ist eine der grössten Skischulen der Schweiz mit bis zu 120 Skilehrern in der Hochsaison. «Wegen der späten Ostern fehlen uns ein paar Wochen», sagt Ercole Famiglietti zu den mutmasslichen Frequenzeinbussen der vergangenen Wintersaison. Solange das Skiübungsgelände beschneit werden könne, habe er wenig Angst, dass die Nachfrage drastisch zurückgehen werde, gibt sich der Skischulleiter optimistisch. Die SSSWG ist einer von vier Gesellschaftern der Pistenbearbeitung Wengen GmbH. Ercole Famiglietti ist deren Geschäftsführer und rühmt die gute Zusammenarbeit mit der Luftseilbahn Wengen-Männlichen, der Wengernalpbahn und Wengen Tourismus. 40 Tonnen Material «Wir brauchen Lagerraum für insgesamt rund 40 Tonnen Material – sieben Skilifte, Absperr- und Snowlimaterial und vieles mehr», erklärt Präsident Christian Bühler zu weiteren Lagerplätzen im Dorf. Für das Aufstellen der Fahrnisse im Spätherbst beziehungsweise das Demontieren im Frühling brauchen vier Mann jeweils je rund einen Monat, erläutert Christian Bühler. Die SSSWG verfügt im Graf-Haus über eine eigene Werkstatt, um selber allerlei Unterhaltsarbeiten vornehmen zu können. Die zwei Dreieinhalbzimmerwohnungen in den beiden Obergeschossen sind intern vermietet. Ferdinand Waespe>

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