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Mehr günstige Wohnungen

Der Könizer Gemeinderat soll sich für vergünstigten Wohnraum einsetzen. Das verlangt das Parlament in

Mit 19 Ja- zu 14 Nein-Stimmen hat das Könizer Parlament einen Vorstoss der SP an den Gemeinderat überwiesen. Die Sozialdemokraten fordern, in den nächsten fünf Jahren seien in Köniz 100 günstige Wohnungen zu schaffen. Darunter versteht die SP Wohnungen, deren Mieten «deutlich unter den quartierüblichen Marktpreisen liegen». «Günstiger Wohnraum ist ein zentrales sozialpolitisches Anliegen», begründete Alfred Arm (SP) den Vorstoss. In Köniz aber sei solcher rar. Es gehe dabei nicht nur um Wohnungen für potenziell Fürsorgeabhängige, sondern auch um solche für Familien mit tiefen Einkommen. Günstige Wohnungen anzubieten, sei dabei sinnvoller, als Fürsorgeleistungen auszurichten. Solche Wohnungen neu zu bauen, sei wohl ein eher schwieriges Vorhaben, räumte Arm ein. Ihm gefiel vor allem die Idee, Altwohnungen möglichst einfach zu renovieren. Das Anliegen fand bei den Bürgerlichen nur wenige Anhänger. So sagte Niklaus Hofer (SVP): «Die Gemeinde ist nicht dafür verantwortlich, solchen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.» Anderer Meinung war Rolf Zwahlen (EVP). Wohnungen mit tiefen Mieten seien Mangelware, «es besteht Handlungsbedarf». Dies glaubt auch Gemeindepräsident Luc Mentha (SP): «Es ist ein legitimes Anliegen, über das wir uns Gedanken machen müssen.» 100 günstige Wohnungen innerhalb von fünf Jahren zu bauen, sei allerdings «vermutlich nicht möglich». Das Postulat verpflichte die Gemeinde nicht dazu, für den Wohnungsbau selber 30 bis 50 Millionen Franken in die Hand zu nehmen. Vielmehr könne Köniz Investoren als Partner suchen, sagte Mentha. lp/kle >

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