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Mehr Gewinn für Villars trotz weniger Umsatz

Der Freiburger Mischkonzern Villars hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Gespürt wird das Rauchverbot.

Der Mischkonzern Villars hat im vergangenen Jahr zwar weniger Umsatz erzielt, aber den Gewinn leicht gesteigert. Unter dem Strich blieben dem vorwiegend in der Gastronomie und im Detailhandel tätigen Unternehmen 3,51 Millionen Franken. Das sind 2,7 Prozent mehr als 2008. Inklusive der Immobiliensparte hat Villars 98,7 Millionen umgesetzt, was einem Rückgang von 7,1 Prozent entspricht. Der Handelsumsatz machte 94,1 Millionen aus (–7,6 Prozent), wie die Gesellschaft gestern mitteilte. Auf operativer Ebene (Ebit) blieben dem Unternehmen 4,72 Millionen Franken und damit ein um 7,9 Prozent höheres Ergebnis als noch im Vorjahr. Tiefere Treibstoffpreise Der Konzern lebt vor allem vom Tankstellenverkauf. Die RestoShops trugen 54,9 Millionen zum Umsatz bei. Allerdings waren dies wegen des tieferen Treibstoffpreises 13 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Mit den restlichen Gütern, die in den Shops verkauft werden, setzte Villars leicht mehr um (+2,2 Prozent). Rauchverbote bremsen Nebst den Treibstoffpreisen machte dem Konzern das Rauchverbot in gewissen Kantonen zu schaffen. Die Pause-Café-Gaststätten haben zwar insgesamt den Umsatz bei 18,4 Millionen Franken gehalten (+0,1 Prozent). Doch an den 15 Standorten, an denen das Rauchverbot gilt, brachen die Konsumationen zum Teil massiv ein. Das konnte nur dank zwei Neueröffnungen in Bern und Lausanne sowie guten Umsätzen an anderen Orten kompensiert werden. Bei Alvi-Shop, an der Villars die Hälfte hält, legte der Umsatz um 2,3 Prozent auf 41,7 Millionen Franken zu. Alvi-Shop betreibt Läden unter den Marken Aperto und Mam’s Fine Food. Für 2010 geht Villars von einem weiterhin schwierigen Umfeld aus. Die generelle Einführung von Rauchverboten in Gaststätten werde weiter einen Einfluss auf den Geschäftsgang haben. Bei Resto-Shop und Pause-Café will das Unternehmen die Expansionspolitik weiter fortsetzen.sda>

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