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Marc Reichert: «Ich erschrecke nicht mehr, wenn mir Larry Huras auf die Schulter tippt»

SCB-Stürmer Marc Reichert hat gestern zwei Tore erzielt – und danach einmal mehr in der Verteidigung ausgeholfen.

Marc Reichert, hat Ihnen Johann Morant die Chance auf den Hattrick genommen? Marc Reichert: (schmunzelt) Das ist eine spekulative Frage. Johann hat ein Zeichen gesetzt und seine Sache bei der Schlägerei sehr gut gemacht. Insofern bin ich nach seinem Ausschluss gerne in der Abwehr eingesprungen. Wie gut passt Ihnen die derzeitige Jokerrolle als «Springer» zwischen Sturm und Abwehr? Es ist sehr spannend, ich muss flexibel sein. Immer wenn Licht am Horizont erscheint beziehungsweise ein Verteidiger ins Team zurückkehrt, fällt ein anderer aus. Ich hoffe, dass diese Pechsträhne bald endet. Aber ich helfe gerne hinten aus und spiele dort, wo mich der Coach braucht. Wie schwierig ist es, sich während einer Partie plötzlich neu ausrichten zu müssen? In den ersten Spielen war es ungewohnt, aber ich habe gelernt, damit umzugehen, und erschrecke nicht mehr, wenn mir Larry Huras auf die Schulter tippt und sagt, ich solle nach hinten. Diesbezüglich bin ich nun routiniert. Und wie würden Sie den Verteidiger Reichert beschreiben? Er hat sicher noch viel Potenzial und muss noch viel lernen (schmunzelt), das ist klar. Im Grossen und Ganzen ist es bisher sicher nicht schlecht gegangen. Als Stürmer haben Sie in den letzten zwei Partien drei Tore erzielt – für das Selbstvertrauen ist dies sicherlich Gold wert. Jedes Tor ist Gold wert – vor allem für unsere Linie. Es ist wichtig, platzte der Knoten, Vigier und ich hatten letztes Jahr über weite Strecken geknorzt. Jean-Pierre und Ryan Gardner haben gegen die Tigers einen überragenden Match gespielt. Haben Sie in der Spielausrichtung etwas geändert? Nein, wir spielen alle denselben Stil, wollen den Gegner früh unter Druck setzen, «nüschele» aber auch gerne in den Ecken des Spielfelds umher. Während der Partie haben wir uns auf der Bank gesagt: «Hey, nun haben wir Tore erzielt, ohne vorher den Umweg über die Ecken zu machen. Das macht eigentlich Spass und ist weniger anstrengend.» Jedenfalls lief es uns ganz gut (lacht). Was erwarten Sie im Hinblick auf das Samstagsspiel in Zug? Zug ist stark gestartet und brandgefährlich. Aber wir werden uns nicht verstecken. Es ist immer eine Herausforderung, sich mit den Besten der Liga zu messen. Interview: Reto Kirchhofer>

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