Zum Hauptinhalt springen

Lüthis Wochenende zum Vergessen

Tom Lüthi ist auf dem Sachsenring früh ausgeschieden. Nach einer Kollision stürzte er, blieb jedoch unverletzt. In der WM-

Am Grossen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring erlebte Tom Lüthi ein missratenes Rennwochenende: Der zuletzt mit drei aufeinanderfolgenden Podestplätzen erfolgsverwöhnte Emmentaler hatte es erstmals in dieser Saison im Qualifying nicht in die Top 20 geschafft, die Abstimmung liess an beiden Trainingstagen zu wünschen übrig. Gestern verhiess auch der Start nichts Gutes: Von Position 21 ins Rennen gestartet, verlor er am Start weitere Positionen, holte dann aber langsam auf. Als er auf dem engen Rundkurs in Hohenstein-Ernstthal, wo das Überholen sehr schwierig ist, auf dem Sprung in die Top 20 war, ereignete sich weiteres Ungemach. Lüthi touchierte das Heck von Anthony West und verlor bei der Kollision die Kontrolle über seine Maschine. Er stürzte und musste erstmals in diesem Jahr ein Rennen aufgeben, blieb jedoch unverletzt. Pause zur richtigen Zeit Lüthi wollte sich bei der Analyse gar nicht lang mit dem Geschehenen aufhalten: «Das Wochenende hat so aufgehört, wie es angefangen hat, und ich will gar nicht weiter drüber nachdenken. Jetzt geht es erst einmal in die Sommerpause und alles kann sich ein bisschen beruhigen.» Die Pause kommt sicher zum richtigen Zeitpunkt, gibt sie doch Lüthi die Möglichkeit, nicht nur in den Ferien mit seiner Freundin die Batterien wieder aufzuladen, sondern nach seinem vor drei Wochen erlittenen Schlüsselbeinbruch auch wieder ganz fit zu werden. Aufgrund der zuletzt starken Resultate kann Lüthis Ausrutscher als Betriebsunfall bezeichnet werden. Der Rückstand auf WM-Leader Toni Elias beträgt nach fast halbem WM-Pensum nun jedoch bereits 42 Punkte. Der Spanier verdrängte Andrea Iannone sechs Runden vor Schluss auf den zweiten Platz und sicherte sich in der Moto2-Klasse den dritten Saisonsieg. Der Rohrbacher Dominique Aegerter war nach optimalem Start von Rang 9 auf 5 vorgerückt, verlor dann aber langsam an Boden. Die letzte Runde gelang ihm indes perfekt: Er überholte Lokalmatador Stefan Bradl und Yony Hernandez und erreichte sein bestes Ergebnis in dieser Saison. Im WM-Zwischenklassement verbesserte er sich um 2 Positionen auf den 17. Rang (23 Punkte). Verpasste Chance In der 125ccm-Klasse war der Schweizer Randy Krummenacher in einem animierten Rennen lange auf Kurs zu seiner besten Saisonplatzierung. Er setzte sich in einer Gruppe, die bis zu fünf Fahrer umfasste, immer wieder in Positionskämpfen durch. Der zweite Podestplatz überhaupt nach dem 3.Rang im GP von Katalonien (2007) schien in greifbarer Nähe. Drei Runden vor Schluss landete Krummenacher, an 3.Position liegend, nach einem Sturz jedoch im Kiesbett – sein Hinterrad hatte blockiert. Er konnte zwar weiterfahren, mehr als Platz 11 war aber nicht mehr möglich. si>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch