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Last-Minute-Treffer

1.-liga-fussballBreitenrain hat Solothurn durch einen Treffer von Artan Zeqiraj in der 90. Minute 1:0 bezwungen.

Die Heimmannschaft hatte bezüglich der Spielanteile kleine Vorteile, konnte diese aber nicht in gefährliche Torszenen ummünzen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Mannschaften gegenseitig. Dies änderte sich in der 57.Minute: Solothurns Starstürmer Paolo Vogt fasste sich ein Herz und zog aus knapp 25 Metern ab. Sein fulminanter Schuss prallte von der Lattenunterkante auf (oder hinter?) die Torlinie und, aufgrund des Dralls, von dort zurück ins Spielfeld. «Ich habe es nicht genau gesehen», sagte Alain Portmann zu dieser heiklen Szene. «Dass der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie war, glaube ich aber nicht», hielt der Goalie fest. Comeback von Maksimovic Zwei Minuten nach diesem Aufreger wurde Boban Maksimovic, ein ehemaliger YB-Spieler, eingewechselt und debütierte damit für den Berner Quartierverein. Er konnte sein unbestrittenes Talent einige Male kurz aufblitzen lassen. In der 66.Minute leistete sich Portmann einen Fauxpas, als er einen kontrollierten Rückpass eines Verteidigers im Strafraum behändigte. Den fälligen, indirekten Freistoss aus 14 Metern drosch Vogt knapp übers Tor. Sechs Minuten später tauchte ein Solothurner alleine vor Portmann auf; der Keeper machte seinen vorherigen Fehler aber wett und bewahrte seine Mannschaft mittels grossartigem Reflex vor dem Rückstand. In der Schlussviertelstunde drehten die Platzherren jedoch auf und kamen nun auch zu Torchancen. Eine Art Matchball hatte in der 84.Minute der agile Artan Zeqiraj. Er reüssierte nicht. Es lief bereits die 90.Minute, als sich erneut Zeqiraj in Abschlussposition brachte. Der Albaner liess seinen Gegenspieler ins Leere laufen und bezwang den Goalie mit einem Flachschuss. Der Matchwinner war naturgemäss zufrieden: «Klar bin ich froh, das spielentscheidende Tor erzielt zu haben. Letztlich steht für mich aber der Erfolg des Teams im Vordergrund», so Zeqiraj. Auch Trainer René Erlachner war «mit dem Spielverlauf und dem Resultat sehr zufrieden». Simon Freiburghaus>

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