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Konzession bis 2033 erhalten

Die Sunnbüelbahn schreibt 2009 schwarze Zahlen. Und dies trotz wetterbedingt rückläufigen Erträgen. Die Konzession wurde bis 2033 verlängert, die anfallenden Kosten konnten aus Eigenmitteln finanziert werden.

Die Sunnbüelbahn führt in die reizvolle alpine Gemmilandschaft, ist aber stark wetterabhängig. «Nach zwei guten Wintern spielte das Wetter 2009 nicht mit», berichtete Verwaltungsratspräsident Erwin Gurtner an der Generalversammlung in Kandersteg. «Das hatte negativen Einfluss auf die Frequenzen und den Verkehrsertrag.» Aber immerhin: Die Bergbahn schreibt weiterhin schwarze Zahlen, und die Betriebskonzession ist bis ins Jahr 2033 verlängert worden. Die sich daraus ergebenden Kosten konnten aus erspartem Geld bezahlt werden. «Ausstehend ist noch der Steinschlagschutzdamm östlich der Talstation», sagte Präsident Gurtner. «Dieses Bauwerk soll aber bereits im nächsten Jahr erstellt werden, sofern der Kanton bereit ist, die anfallenden Kosten zu übernehmen.» Das Bahnunternehmen habe bereits mit verschiedenen Gutachten ihren Anteil geleistet. Finanzprobleme gab es mit der Pensionskasse Ascoop. «Hier sind wir in Verhandlung mit einer anderen Kasse», orientierte Präsident Gurtner. «Der Entscheid wird in den nächsten Tagen fallen.» Weniger Zinsen Der Ertrag von 1,037 Millionen Franken (Vorjahr 1,144 Mio.) war wegen des nicht optimalen Wetters rückläufig. Der erwirtschaftete Cash-Flow beträgt 154470 Franken (Vorjahr 332219 Franken) und wird für Abschreibungen verwendet. Die Zinsenlast soll laut Finanzchef Fritz Schüpbach um 30000 Franken auf jährlich 75000 Franken reduziert werden. Die Hypothekarschuld von 1,796 Millionen konnte zinsgünstiger umfinanziert werden. Engagierte Frauen Neu zieht Therese Künzi als Vertreterin des Gemeinderates von Kandersteg in den Verwaltungsrat ein. Gefeiert wurde Anna Rosa Hari für 15 Jahre treue Mitarbeit. «Mary Hari betreut seit sechs Jahren das Bergrestaurant Sunnbüel zur vollen Zufriedenheit der Bahn», war an der Versammlung zu vernehmen. Sie bewies auch an der Generalversammlung am Donnerstag Flexibilität. Die Versammlung mit dem Imbiss musste nämlich wegen des einsetzenden Föhns kurzfristig vom Berg in den Kongresssaal Kandersteg verlegt werden. 180 Aktionäre bewiesen ihre Verbundenheit zur Sunnbüelbahn. Speziell begrüsst wurde der älteste Aktionär, David Wandfluh-Berger (94), ehemaliger Bergbahnpionier von Kandersteg und dem Saanenland. Samuel Ryter>

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