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Kontinuität – und Klasse

tennisAuch in der 33. Ausgabe vereinte der Wohlensee-Cup lokalen Charme mit vier ansprechenden Tableaux. Die Organisatoren waren mit der sportlichen Bilanz zufrieden.

Persönlich, nah, klein – aber trotzdem interregional. Der traditionelle Wohlensee-Cup ist vor allem wegen seiner Beständigkeit eine feste Grösse im Kalender vieler regionaler Tennisspieler. Dass das sportliche Niveau aber über die Kantonsgrenzen hinausreicht, bewies einmal mehr die aktuelle Ausgabe. Im sonntäglichen Final des R1/R3-Männertableaus standen sich mit Joel Schreier (TC Old Boys) und Robert Iliev (TC Wetzikon) ein Basler und ein Zürcher gegenüber. Der talentierte Schreier (Jahrgang 1993) startete mit einem 6:1-Satzsieg. Der etwas routiniertere Iliev (Jahrgang 1989) vermochte das Spiel aber noch zu drehen und siegte 1:6, 6:3, 6:0. Einige Exklusivitäten Zum dritten Mal kam am Wohlensee-Cup das sechsköpfige Team zum Einsatz, welches vor drei Jahren die Organisation des traditionellen Regioturniers übernahm. Turnierleiter Mirko Cardinale und sein Stellvertreter Marc Lehmann sind auch mit der Ausgabe 2011 zufrieden. «Es lief fast alles rund, und auch der Regen am Sonntag warf uns im Zeitplan nicht weit zurück», bilanziert Cardinale. Und Lehmann weiss, woran der Wohlensee-Cup festhalten muss, um seine Teilnehmer zu halten: «Einerseits haben wir mit tausend Franken bei den R1/R3-Tableaus ein ansprechendes Siegergeld.» Und andererseits biete das Turnier in Berner Stadtnähe viele kleine Extraleistungen: etwa einen Platzservice der Crew nach jedem Spiel, einen Schiedsrichter für die Finalpartien oder gratis Physiotherapie für die Teilnehmenden. Tschans Titelhattrick Die exklusive Behandlung sorgt im Teilnehmerfeld offenbar nicht nur für Zufriedenheit, sondern auch für Kontinuität. Zum dritten Mal nacheinander gewann die 40-jährige Natalie Tschan (TC Thun) das Frauentableau R1/R3 – vor den Augen der Bernerin Romina Oprandi, momentane Weltnummer 109. Turnierleiter Cardinale baut auf Kontinuität und das Interesse der Region. «Dass die gleichen Spieler immer wieder gerne kommen, ist die beste Rückmeldung für uns. Und auf treue Sponsoren sind wir sowieso angewiesen.» Mit einem Budget von 60000 Franken bewegen sich Cardinale &Co. nicht auf dickem Eis – selbsttragend ist das Turnier aber allemal. «Es erfordert viel Aufwand, mittlerweile sind wir aber ein eingespieltes Team», sagt ein zufriedener Mirko Cardinale.Moritz Marthaler>

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