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Kapital wird zum zweiten Mal erhöht

Die Realisierung des Biomassezentrums auf Spiezer Gemeindeboden (Areal Schluckhals) erfordert eine zweite Kapitalerhöhung.

Auf dem Areal Schluckhals der Gemeinde Spiez ist ein Biomassezentrum geplant. Es besteht aus einer Vergärungsanlage sowie einer Alt- und Restholzheizung. Im Hinblick auf die Realisierung dieses Biomassezentrums hatte die Oberland Energie AG mit Sitz in Thun Ende Januar das Aktienkapital in einem ersten Schritt von 100000 Franken auf 5,1 Millionen Franken erhöht (wir haben berichtet) . Weitere 4 Millionen Mit dem definitiven Bauentscheid für die Alt- und Restholzheizung beschlossen die Aktionäre der Oberland Energie AG, das Kapital um weitere 4 auf 9,1 Millionen Franken anzuheben. Die Kapitalerhöhung wird von den Partnern – die Avag AG und die BKW FMB Energie AG – anteilsmässig getragen. In Zahlen ausgedrückt heisst das: Die Avag hält 51 Prozent, die BKW 49 Prozent der Aktien der Oberland Energie AG. Für beide Anlagen wird mit Gesamtkosten von 27 Millionen Franken gerechnet. Die Finanzierung erfolgt zu zwei Dritteln aus Fremdkapital (Banken) und zu einem Drittel aus eigenen Mitteln, wie diese Zeitung bereits am 29.Januar berichtete. Grosses Leistungspotenzial Der Standort der beiden Anlagen befindet sich auf dem Areal Schluckhals in der Gemeinde Spiez, auf dem bereits seit über zwei Jahrzehnten eine Kompostieranlage betrieben wird. Die Vergärungsanlage kann pro Jahr rund 20000 Tonnen vergärbare Biomasse verarbeiten, die Alt- und Restholzheizung rund 14000 Tonnen Grobholz. Die beiden Anlagen werden insgesamt rund 3000 Megawattstunden (MWh) Strom, etwa 2000 MWh Warmwasser und rund 28000 MWh Dampf erzeugen. Ab November in Betrieb Die Vergärungsanlage wird im November ihren Betrieb aufnehmen. Die Alt- und Restholzheizung sollte im Februar 2011 ebenfalls so weit sein. Der Strom wird ins lokale Elektrizitätsnetz eingespeist und die Wärme über entsprechende Dampf- und Fernwärmeleitungen an Kunden abgegeben, ist der Medienmitteilung weiter zu entnehmen. In Gewerbezone überführt Das Spiezer Stimmvolk hatte am 8.Februar 2009 die Zonenplanänderung Schluckhals genehmigt. Dadurch wurde es möglich, 14465 Quadratmeter Landwirtschaftsland und Wald in die Gewerbezone zu überführen. Und damit wurde auch die Voraussetzung geschaffen, um auf diesem Areal das besagte Biomassezentrum mit Vergärungsanlage sowie einer Alt- und Restholzanlage realisieren zu können. pd/sp Siehe auch Bericht zum Stand Projekt «Biomasse Jungfrau» Seite 25 >

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