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Weniger Hürden bei Solaranlagen

Hausbesitzer im Kanton Bern haben es künftig einfacher, wenn sie eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren wollen.

Künftig soll es im Kanton Bern einfacher werden, eine Solaranlage auf dem Hausdach zu installieren.
Künftig soll es im Kanton Bern einfacher werden, eine Solaranlage auf dem Hausdach zu installieren.
Keystone

Hausbesitzer im Kanton Bern haben es künftig einfacher, wenn sie eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren wollen. Der Regierungsrat hat die Richtlinien überarbeitet und eine Reihe von juristischen und administrativen Hürden abgebaut.

Er setzt damit eine Forderung des revidierten eidgenössischen Raumplanungsgesetzes um, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Dienstag mitteilte.

Für eine Solaranlage auf dem Dach braucht es keine Baubewilligung mehr, wenn sie «genügend angepasst» ist: Die Solaranlage darf nicht über die Dachfläche hinausragen, sie soll reflexionsarm und nicht höher als 20 Zentimeter sein.

Mehr Hausbesitzer ermuntern

Bewilligungsfrei sind nicht nur rechteckige Anlagefelder, sondern nach Möglichkeit auch solche, die wegen einer eigenwilligen Dachform beispielsweise eine L- oder U-Form aufweisen. Der Bund verlangt in solchen Fallen, dass die Solaranlage als «kompakte Fläche» zusammenhängt.

Der Kanton Bern werde diesen Begriff grosszügig interpretieren, schreibt Bau- und Energiedirektorin Barbara Egger in ihrem am Dienstag veröffentlichten Newsletter. Das Ziel sei, dass man eine Dachfläche ohne teure Anpassungen optimal ausnützen könne.

Die Installation von Solaranlagen werde heute mit verschiedenen finanziellen Anreizen gefördert, stellt Egger fest. «Das ist gut, aber für jemanden, der bauen will, braucht es mehr.» Die Energiedirektorin hofft, dass die neuen Richtlinien mehr Hausbesitzer zum Bau von Solaranlagen ermuntern werden.

SDA/cla

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