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Vielerorts bleiben hindernisfreie Haltestellen eine Utopie

Bis 2024 sollten alle ÖV-Haltestellen behindertengerecht sein. Jetzt zeigt sich, dass dies im Kanton Bern nicht realistisch ist.

Auf dem Bernmobil-Testgelände üben Chauffeure das Anfahren der Haltestellen. Video: Marius Aschwanden/Salome Studer
Marius Aschwanden

12 Zentimeter. Für die einen bedeuten diese 12 Zentimeter Freiheit und Autonomie, für die an­deren potenzielle Blechschäden und Schweissausbrüche. Das wird an diesem Nachmittag auf dem Gelände unter der Mon­bijoubrücke klar. Dort testet die Stadt Bern zusammen mit Bernmobil in diesen Wochen hindernisfreie Bushaltestellen. Während bei normalen Haltestellen die Höhe des Randsteins 10 Zentimeter beträgt, ist er bei behindertengerechten 22 Zentimeter hoch. Dank dieser 12 Zentimeter Unterschied kann ein Rollstuhlfahrer allein in den Bus rollen.

Berner Zeitung

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