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«Unsere Region will beim Kanton Bern bleiben»

Der Präsident der probernischen Bewegung Force démocratique (FD) hat am Samstag in Tramelan BE bekräftigt, dass der Berner Jura «nichts anderes will, als beim Kanton Bern zu bleiben». Der Status quo sei die beste Lösung.

FD-Präsident Roland Benoit ist überzeugt, dass auch die Assemblée interjurassienne (AIJ) zu diesem Schluss kommen wird. Die AIJ wird ihren Schlussbericht zur Lösung der Jurafrage im Frühjahr publizieren.

Für die FD ist klar, dass die AIJ dann ihre Funktion erfüllt haben wird. Die FD will verlangen, dass der Kanton Bern sich danach aus diesem Gremium lösen muss. Die paritätisch zusammengesetzte AIJ prüft zur Zeit drei Wege zur Lösung des Konflikts: Schaffung eines neuen Kantons aus Berner Jura und Kanton Jura, Status quo und Stärkung des Berner Jura innerhalb des Kantons Bern.

Nicht gegen den Willen der Region

Der Präsident der Juradelegation der Berner Kantonsregierung, Philippe Perrenoud, sagte an der Versammlung, der Kanton Bern werde den Berner Jura niemals gegen dessen Willen im Stich lassen. Es sei Sache der Region, über ihre Zukunft zu bestimmen. Legitimiert dafür sei der Rat des Berner Juras. Dieser nimmt die besonderen Mitwirkungsrechte dieses Kantonsteils wahr.

Angesprochen wurde auch die Rolle des Amtsbezirks Biel. Für Nationalrat Jean-Pierre Graber (SVP) ist das Schicksal des Berner Jura unauflöslich mit Biel verknüpft. Dies bekräftigte der Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli, der bedauerte, dass Biel nicht in die Arbeit der AIJ einbezogen sei.

SDA/zes

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