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Universität Bern erforscht digitale Nachhaltigkeit

Die Universität Bern will verstärkt untersuchen, wie Daten und Software nachhaltig hergestellt, genutzt und weiterentwickelt werden können. Zu diesem Zweck hat sie die Forschungsstelle «Digitale Nachhaltigkeit» gegründet.

Hauptgebäude der Universität Bern: Die Hochschule ruft eine Foschungsstelle ins Leben, die sich der digitalen Nachhaltigkeit annimmt.
Hauptgebäude der Universität Bern: Die Hochschule ruft eine Foschungsstelle ins Leben, die sich der digitalen Nachhaltigkeit annimmt.
zvg

Die Forschungsstelle ist laut einer Mitteilung der Berner Hochschule europaweit einzigartig. Sie ist mit Unterstützung des Vereins Swiss Open Systems User Group (/ch/open) gegründet worden und besteht laut ihrem Leiter Matthias Stürmer seit Anfang Jahr. Das sagte Stürmer, Vorstandsmitglied von /ch/open, am Mittwoch auf Anfrage.

Die dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni Bern angegliederte Stelle beschäftigt sich unter anderem mit sogenannter Open-Source-Software, also für alle zugängliche Software, und Open Data. Nur frei nutzbare und gemeinsam weiterentwickelte Software sei nachhaltig, heisst es in der Mitteilung.

Informatikprobleme des Bundes verstärkt Interesse

Die Forschungsstelle befasst sich aber auch mit der Informatikbeschaffung durch Behörden. Sie organisiert Ende August zum dritten Mal eine IT-Beschaffungskonferenz. Das Bedürfnis nach Informationen auf diesem Gebiet sei anhaltend gross, sagt Stürmer. Das Interesse habe nach den Informatikproblemen beim Bund noch zugenommen.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist die Forschungsstelle zusammen mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik und der Schweizerischen Informatikkonferenz daran, einen Zertifikatslehrgang zu Informatik-Beschaffungen zu entwickeln. Mit Aktivitäten wie diesen ist es Stürmers Ziel, in der neuen Forschungsstelle ein Team von fünf bis zehn Personen aufzubauen.

SDA/tan

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