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Unia-Protest vor Berner Rathaus gegen längere Ladenöffnungszeiten

«Burnouts vorpgrogrammiert»: Die Gewerkschaft Unia hat am Dienstagmorgen vor dem Berner Rathaus einen Protest gegen längere Ladenöffnungszeiten veranstaltet.

Gegen längere Ladenöffnungszeiten: Die Gewerkschaft Unia hat am Dienstagmorgen vor dem Berner Rathaus eine Protestaktion veranstaltet (Symbolbild).
Gegen längere Ladenöffnungszeiten: Die Gewerkschaft Unia hat am Dienstagmorgen vor dem Berner Rathaus eine Protestaktion veranstaltet (Symbolbild).
Keystone

Gewerkschafter, Detailhändler und Grossratsmitglieder haben am Dienstagmorgen vor dem Berner Rathaus gegen eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten protestiert. Die Aktion richtete sich gegen die Motion zweier Freisinniger.

Adrian Haas und Hans-Rudolf Saxer wollen, dass die Läden am Samstag bis 18 Uhr statt 17 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Zudem sollen vier statt bloss zwei bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe möglich sein. Der Regierungsrat empfiehlt den Vorstoss zur Annahme. Der Grosse Rat entscheidet am Mittwoch oder Donnerstag.

Die Gewerkschaft Unia will von einer weiteren Deregulierung der Arbeitszeiten nichts wissen. Sie ginge auf Kosten der Angestellten, warnt sie. «Noch flexibler, zum selben Lohn! Geht nicht mehr!», heisst es auf einem Flugblatt, das an die Grossratsmitglieder verteilt wurde. Burnouts seien vorprogrammiert.

(SDA)

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