Uni vergibt drei von vier Aufträgen freihändig

Die Universität Bern vergibt drei von vier Aufträgen ohne öffentliche Ausschreibung. Dies ist ab definierten Schwellenwerten nur im begründeten Ausnahmefall gestattet.

Die Uni Bern vergibt schweizweit am drittmeisten Aufträge freihändig, also ohne öffentliche Ausschreibung.

Die Uni Bern vergibt schweizweit am drittmeisten Aufträge freihändig, also ohne öffentliche Ausschreibung.

(Bild: Urs Baumann/Archiv)

Statistik Normalerweise freut sich die Universität Bern, wenn sie bei einem Ranking auf Rang 3 landet. In diesem Fall stellt es ihr aber ein schlechtes Zeugnis aus: Wie der «SonntagsBlick» berichtete, vergeben nur gerade zwei öffentliche Institutionen mehr Aufträge freihändig, also ohne öffentliche Ausschreibung. Dies ist ab definierten Schwellenwerten nur im begründeten Ausnahmefall gestattet.

Spitzenreiter sind das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat und das Bundesamt für Kommunikation. Mit drei Vierteln des Auftragsvolumens führt Bern im Uni-Vergleich aber allein auf weiter Flur. Es folgen die Uni Genf mit 29, die Uni Zürich mit 27 und die Uni Basel mit 12 Prozent.

Die freihändig vergebenen Aufträge der Universität Bern umfassten laut dem Artikel in den letzten zehn Jahren ein Volumen von 52 Millionen Franken. Ein zitierter Sprecher hatte keine Erklärung für die erhobenen Unterschiede. Man werde die zugrunde liegenden Daten näher analysieren. (hae)

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