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Stiftung Speranza will in Bern durchstarten

Die Stiftung Speranza hat schweizweit Hunderte Lehrstellen geschaffen. In speziellen Bildungsgängen versucht sie seit geraumer Zeit zudem Perspektivlose in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ab August auch in Bern.

Peter P.* aus dem Kanton Solothurn hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Bereits in der Schulzeit verstösst er immer wieder gegen das Gesetz. Viele kleine Delikte wie Diebstähle oder Drohungen nehmen ihm schliesslich jede Chance auf eine Lehrstelle. Er absolviert zwar ein Integrationsprogramm, ist aber nicht vermittelbar und landet in der Sozialhilfe. Schliesslich wird Peter P. wieder straffällig und – knapp 21-jährig – zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Ein typischer Fall für Speranza: Vor, während und nach der Haft bietet sie eine Perspektive.

Die Stiftung, ins Leben gerufen von Nationalrat Otto Ineichen aus Luzern, will Hoffnung machen – Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre, die ohne Aussicht auf eine Lehrstelle oder eine andersartige berufliche Anschlusslösung sind. Nach Angaben von Speranza fallen jährlich rund 2500 Jugendliche nach der Schulzeit zwischen Stuhl und Bank.

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