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Steuerreform: Städte fürchten schmerzhafte Ertragseinbrüche

Auf Druck vom Ausland muss die Schweiz Steuerprivilegien beseitigen. Im Gegenzug plant der Bund, die Unternehmenssteuern zu senken. Das würde einige Berner Städte hart treffen, wie eine Umfrage zeigt.

Bernhard Kislig
Corine Mauch übt Kritik.
Corine Mauch übt Kritik.
Keystone

Der Schweizerische Städteverband will in die Diskussion um die Unternehmenssteuerreform III (USR III) einbezogen werden. Dieses Reformvorhaben dient unter anderem dazu, Steuerprivilegien für ausländische Unternehmen zu beseitigen, die insbesondere Brüssel seit Jahren argwöhnisch beäugt. Unternehmen erzielen in EU-Staaten mit hoher Steuerbelastung Gewinne und versteuern diese zu einem tiefen Satz in der Schweiz. Die EU stört sich insbesondere daran, dass ausländische Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften in der Schweiz dem Fiskus noch weniger abliefern müssen als andere einheimische Gesellschaften.

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