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Sportfonds soll saniert werden

Eine Geldspritze soll dem angeschlagenen bernischen Sportfonds aus der Patsche helfen. Zudem sollen künftig mehr Mittel aus dem Lotteriefonds fliessen.

Der Berner Sportfonds erhält Geld vom Lotteriefonds.
Der Berner Sportfonds erhält Geld vom Lotteriefonds.
zvg/Swisslos

Mit diesen beiden – schon vor längerem angekündigten – Massnahmen will der Berner Regierungsrat den Sportfonds sanieren. Die dafür nötige Teilrevision des Lotteriegesetzes hat er am Freitag in die Vernehmlassung geschickt.

Um dem Sportfonds einen Neustart ohne Altlasten zu ermöglichen, ist ein einmaliger Beitrag von 25 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds geplant. Die langfristige Sicherung der Liquidität soll mit einer Erhöhung der jährlichen Beiträge aus dem Lotteriefonds sichergestellt werden.

Der maximale Beitrag liegt heute bei 25 Prozent des Reinertragsanteils von Swisslos. Künftig sollen es maximal 35 Prozent sein.

Mit der Gesetzesrevision sollen auch mögliche Interessenkollisionen des Polizei- und Militärdirektors verhindert werden. Dieser ist heute einerseits für die innerkantonale Erteilung von Lotteriebewilligungen zuständig und gehört andererseits als Berner Vertreter dem Swisslos-Verwaltungsrat an.

Gemäss Vorschlag der Polizeidirektion soll künftig der Gesamtregierungsrat als neutrale politische Instanz die Lotteriebewiligungen erteilen. Die Vernehmlassung zu den geplanten Gesetzesänderungen dauert bis 13. Oktober.

SDA/mau

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