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Skandale (fast) ohne Folgen

Trotz medialen Gewittern schafften Margret Kiener Nellen und Christa Markwalder recht souverän die Wiederwahl. Ganz folgenlos blieben die negativen Schlagzeilen aber nicht.

Wurden trotz Negativschlagzeilen wiedergewählt: FDP-Nationalrätin Christa Markwalder (links) und SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen.
Wurden trotz Negativschlagzeilen wiedergewählt: FDP-Nationalrätin Christa Markwalder (links) und SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen.
Keystone/Andreas Blatter

Federn gelassen, Wiederwahl geschafft: So lässt sich die Situation von Margret Kiener Nellen umschreiben. Im Vergleich zur Wahl 2011 büsste sie 21 Prozent Wählerstimmen ein. Parteiintern wurde sie von Matthias Aebischer, Corrado Pardini und auch Nadine Masshardt überflügelt.

Die Bolligerin ist erleichtert, sie hatte Respekt vor der Wahl. Offen gibt sie zu: «Die perfide Medienkampagne der ‹Weltwoche› hat mir stark geschadet, auch innerhalb der Partei.» Sie habe eine sehr gute Amtszeit hinter sich. «Aufgrund meiner Erfolge hätte ich eigentlich viel mehr Stimmen holen müssen.»

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