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Selbst die Jäger vertreiben die Krähen nicht

Seit 2013 dürfen Saatkrähen im Kanton Bern gejagt werden. Der Erfolg nach den ersten zwei Saisons ist mässig, denn die Krähenjagd ist für Jäger unattraktiv. Zudem fliehen einige Tiere in die Stadt Bern, wo sie nicht gejagt werden können.

Saatkrähen nisten auf hohen Bäumen in Kolonien. Jeweils Anfang März beginnen sie mit dem Nestbau. Während der Brutzeit dürfen die Tiere nicht gejagt werden. (4. März 2016)
Saatkrähen nisten auf hohen Bäumen in Kolonien. Jeweils Anfang März beginnen sie mit dem Nestbau. Während der Brutzeit dürfen die Tiere nicht gejagt werden. (4. März 2016)
Urs Baumann
Das Team des Saatkrähen-Pilotprojekts inspiziert den Bürenpark: Sabine Tschäppeler, Toni Fankhauser, Diederik van Liere und Stefan Steuri (v.l.). (März 2015)
Das Team des Saatkrähen-Pilotprojekts inspiziert den Bürenpark: Sabine Tschäppeler, Toni Fankhauser, Diederik van Liere und Stefan Steuri (v.l.). (März 2015)
Iris Andermatt
Die andere Massnahme gegen die Saatkrähen ist das Entfernen der Krähennester. In der Tellstrasse und am Muristalden wurden sowohl die Nester entfernt als auch Uhus platziert.
Die andere Massnahme gegen die Saatkrähen ist das Entfernen der Krähennester. In der Tellstrasse und am Muristalden wurden sowohl die Nester entfernt als auch Uhus platziert.
Urs Baumann
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Saatkrähen können ganz schön nerven. Vor allem in den Städten stören sie oft Anwohner mit ihrem frühmorgendlichen Gekrächze oder dem Kot, der unter den Vogelkolonien auf hohen Bäumen die Gehwege und Autos verschmutzt. In jeder der drei grössten Städte im Kanton Bern gibt es Orte, an denen sich die Saatkrähen besonders wohl fühlen. Im Berner Nordquartier zum Beispiel, an der Thuner Schwä­bisallee oder im Bieler Stadtpark. Jede Stadt hat bereits mehrmals vergeblich versucht, die Krähen zu vergrämen.

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