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Rumänen lösen die Spanier als Saisonarbeiter ab

In den Hotels und Gastrobetrieben im Berner Oberland herrscht derzeit Hochbetrieb. Immer mehr Saisonarbeiter aus Osteuropa helfen ihnen dabei, die Arbeit zu bewältigen. Einer von ihnen ist Ákos Vámosi aus Ungarn.

Philippe Müller
Ákos Vámosi zapft Bier im Hotel Aspen in Grindelwald. Fotos: Adrian MoserHotelier Stefan Grossniklaus ist überzeugt, dass die Spitzenzeiten im Winter ohne Saisonarbeiter nicht zu schaffen wären.
Ákos Vámosi zapft Bier im Hotel Aspen in Grindelwald. Fotos: Adrian MoserHotelier Stefan Grossniklaus ist überzeugt, dass die Spitzenzeiten im Winter ohne Saisonarbeiter nicht zu schaffen wären.

Das Glas unter den Zapfhahn, kurze Zeit später ist die Stange Bier für den Gast parat, verlockender Schaum inbegriffen. Die Handgriffe bei Ákos Vámosi sitzen perfekt. Ein bisschen Übung darin hat er ja bereits, schliesslich hat er die Saisonstelle in Grindelwald bereits Anfang Dezember angetreten.

Vámosi ist 30-jährig, Ungar und einer von Tausenden. Früher nannte man sie Saisonniers, seit der Jahrtausendwende spricht man offiziell von Kurzaufenthaltern. Sie kommen für vier Monate bis maximal ein Jahr in die Schweiz, früher vor allem aus Deutschland, Italien und Portugal. Inzwischen stammen sie immer häufiger auch aus osteuropäischen Staaten wie Polen oder Rumänien.

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