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Rickenbachers Ausflug in den «Superkanton Bern»

Mit der Vision eines blühenden Kantons Bern versuchte Regierungspräsident Andreas Rickenbacher am Dienstagabend vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft die Berner Wirtschaftselite wachzurütteln.

Angespannt bis in die Haarspitzen: SP-Regierungspräsident Andreas Rickenbacher warb gestern vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft für einen optimistischeren Blick auf den Kanton Bern.
Angespannt bis in die Haarspitzen: SP-Regierungspräsident Andreas Rickenbacher warb gestern vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft für einen optimistischeren Blick auf den Kanton Bern.
Susanne Keller

Wie ein verwundeter Löwe kämpft Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (SP) an der rhetorischen Front für den Kanton Bern. Unermüdlich. Unerbittlich. Unbeirrbar. Das Negativimage Berns, hat man das Gefühl, trifft ihn persönlich und setzt ihn unter Strom. Wer Bern in seiner Gegenwart als undynamische, landwirtschaftlich geprägte Steuerhölle bezeichnet, kann ein rickenbachersches Furioso erleben: Der Regierungspräsident wird laut, schneidend, zornig. Kein Lächeln mehr weit und breit.

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