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Regierungsrat: Wer verteidigt den Sitz von Hans-Jürg Käser?

Die bernische FDP will nicht bekanntgeben, wer sich alles für eine Regierungsrats-Kandidatur interessiert. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am Montagabend hätten «mehrere Personen» ihr Interesse angemeldet, teilte die Partei mit.

Christian Wasserfallen (Nationalrat, FDP) will definitiv für den Regierungsrat kandidieren.
Christian Wasserfallen (Nationalrat, FDP) will definitiv für den Regierungsrat kandidieren.
Stefan Anderegg
Auch Parteikollege Philippe Müller (Grossrat, FDP) steht als Regierungsratskandidat fest.
Auch Parteikollege Philippe Müller (Grossrat, FDP) steht als Regierungsratskandidat fest.
Keystone
Auch die SP-Regierungsrätin Barbara Egger tritt Ende der Legislatur ab.
Auch die SP-Regierungsrätin Barbara Egger tritt Ende der Legislatur ab.
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Unter den Interessierten seien nicht nur «die beiden bereits in den Medien bekanntgemachten Kandidaturen». Ihr Interesse öffentlich bekundet haben Nationalrat Christian Wasserfallen und Grossrat Philippe Müller.

Welche weitere Freisinnige ins Rennen steigen, behält die Partei einstweilen für sich. Ein Ausschuss werde zunächst mit allen Bewerbenden Gespräche führen, heisst es. Ende Februar werde die Parteileitung über die Abklärungen informiert. Das letzte Wort haben die Delegierten am 31. Mai in Bern.

Bei den kantonalen Wahlen 2018 will die FDP den Sitz von Hans-Jürg Käser verteidigen. Der Polizei- und Militärdirektor tritt nicht mehr an.

Auch SP am Suchen

Auch die SP-Regierungsrätin Barbara Egger tritt Ende der Legislatur ab. Bis Ende Mai 2017 haben die SP-Regionalverbände Zeit, der Kantonalpartei Vorschläge für Regierungskandidaturen anzumelden.

Nationalrätin Evi Allemann bekräftigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, sie habe «ernsthaftes Interesse» an dem Amt als Regierungsrätin. Es seien aber noch Gespräche mit der Familie und der Partei im Gang. Die Frage nach einer Kandidatur komme daher zu früh.

Aus dem Rennen genommen haben sich bereits verschiedene potenzielle Anwärterinnen, darunter Nationalrätin Nadine Masshardt und die SP-Kantonalpräsidentin Ursula Marti. Diese nannte auf Anfrage zwei Gründe für ihren Verzicht.

Zum einen wolle sie der SP weiterhin als Präsidentin zur Verfügung stehen und in dieser Rolle auch dafür sorgen, dass die Partei 2018 mit guten Kandidierenden antrete und erfolgreich sei. Zum andern sei sie glücklich mit ihrem Beruf als Kommunikationsberaterin und wolle diesen weiterhin ausüben.

SDA/chh

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