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Preisgünstiger Wohnraum soll weiter gefördert werden

Der Kanton Bern möchte auch in Zukunft preisgünstigen Mietwohnraum fördern. Die entsprechende gesetzliche Grundlage ist derzeit noch auf vier Jahre befristet. Der Regierungsrat möchte diese Befristung nun aufheben.

Günstiger Wohnraum, wie hier im Quartier Gäbelbach in Bethlehem, sind in Bern rar. Dieser soll weiterhin gefördert werden, so will es der Berner Regierungsrat.
Günstiger Wohnraum, wie hier im Quartier Gäbelbach in Bethlehem, sind in Bern rar. Dieser soll weiterhin gefördert werden, so will es der Berner Regierungsrat.
Susanne Keller

Gründe dafür sind der nach wie vor sehr tiefe Leerwohnungsbestand in gewissen Agglomerationen und der hohe Erneuerungsbedarfs bei Wohnsiedlungen, wie die Berner Kantonsregierung in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Der Regierungsrat zieht eine positive Bilanz seit Inkrafttreten des Gesetzes Anfang 2011. Die kantonale Förderstelle unterstützte 21 Projekte direkt und sicherte Beiträge von rund 650'000 Franken zu. Die genehmigten Projekte umfassen rund 1300 Wohnungen und lösen ein Bauvolumen von etwa 200 Millionen Franken aus.

Das Gesetz ermöglicht es dem Kanton, gemeinnützige Wohnbauträger und ihre Fachorganisationen finanziell zu unterstützen. Beiträge gibt es etwa für Konzeptarbeiten, Machbarkeitsstudien oder Standortevaluationen. Das Geld fliesst also in einem frühen Projektstadium, wo oft andere Finanzierungsquellen fehlen.

Zur Aufhebung der Befristung des Gesetzes läuft nun bis Mitte August eine Vernehmlassung.

SDA/cls

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