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Näf will für die SP krampfen

Der Berner SP-Präsident Roland Näf will, dass die Genossen sich mehr für die Partei engagieren und sich unter das Volk mischen.

Herr Näf, als neuer Präsident der SP Kanton Bern stehen Sie jetzt einer Partei vor, die bei den diesjährigen Grossratswahlen 7 von 42 Sitzen verloren hat. Ein leichtes Erbe treten Sie nicht an. Roland Näf: Tatsächlich haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich Wähleranteile verloren. Unser Ziel muss es darum sein, hier die Umkehr zu schaffen. Das wird eine schwierige Aufgabe werden. Denn jede Frau, jeder Mann in der SP muss wieder auf die Strasse gehen und mit den Leuten diskutieren.

Was läuft denn schief bei der SP? Für mich ist nicht die thematische Ausrichtung der Partei die Ursache für die Verluste, sondern das Problem ist, dass wir nicht mehr zu den Leuten kommen – vor allem nicht zu jenen, die nicht kontinuierlich SP wählen, die politisch nicht fixiert sind. Korrigieren können wir dies, wenn jede SP-Sektion, jede Frau und jeder Mann, bereit ist, sich zu engagieren.

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