Miss Bern ist wieder aufgetaucht

Obwohl sie seit Mai im Amt ist, hat man noch nicht allzu viel von Miss Bern Geraldine Schnidrig gehört. Dabei hat sich im Leben der 19-jährigen Bremgartnerin in den letzten Wochen einiges geändert.

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«Nein, nein, ich bin nicht untergetaucht», erklärt die amtierende Miss Bern Geraldine Schnidrig lachend. Dass es in den letzten Wochen eher ruhig um sie war, habe mit dem Maturstress und einem fünfwöchigen Aufenthalt in den USA zu tun – «um mein Englisch zu verbessern und etwas Ferien zu machen.» Mit Negativschlagzeilen will sie aber auch künftig nicht auf sich aufmerksam machen, sondern «einfach den Kanton Bern gut repräsentieren.»

Lernmüde scheint die mittlerweile 19-Jährige nach vier Jahren Gymnasium und dem Sprachkurs noch immer nicht zu sein. Sie hat letzte Woche in Bern das Jus-Studium aufgenommen und ist höchst motiviert. «Die kurze Pause im Ausland hat mir gut getan, jetzt bin ich aber wieder voller Energie.»

Unterwegs im Cabrio

Dass ihr das Amt als Miss Bern und das Studium zu viel werden, glaubt Schnidrig nicht. «Bis jetzt fanden meine Auftritte und Sponsorentermine meist am Abend statt. Daher lässt sich das gut vereinbaren. Natürlich nur, wenn ich mich gut organisiere und die Planung im Griff habe.»

Sie geniesse ihr Amtsjahr jedenfalls in vollen Zügen. Vor allem auch, weil sie seit kurzem im BMW-Cabrio des Sponsors rumkurven darf. «Ich bin aber nicht nur an spannenden Anlässen, sondern bin auch als Person gereift», ist die Bremgartnerin überzeugt. «Dank den zahlreichen Trainings und Auftritten vor und nach der Wahl bin ich jetzt wortgewandter und habe kein Problem mehr mit öffentlichen Auftritten.» Das sei natürlich auch im Alltag und im Studium ein grosser Pluspunkt.

Im Video: Geraldine Schnidrig spricht über ihren Charakter und ihre beruflichen Ambitionen.

Glücklicher Single

Erst wenig Gedanken gemacht hat sich die sportliche Bernerin (TaeBo und Langstreckenläufe) zur Teilnahme an der Miss-Schweiz-Wahl. Für diese wäre sie als Miss Bern direkt qualifiziert. Noch ist aber nicht ganz klar ob und in welcher Form, die Nachfolgerin von Dominique Rinderknecht gewählt wird. «Ich befasse mich mit dem Thema, wenn die Wahl näher rückt. Vorerst konzentriere ich mich auf das Studentenleben.»

Ein neues Studium, ein neues Auto, gibt es vielleicht neu auch einen Mann an ihrer Seite? Geraldine Schnidrig winkt ab: Sie sei ein glücklicher Single und «erzwingen sollte man in Liebesdingen sowieso nichts.»

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

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