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«Meine Kinder sollen einen Vater haben, der da ist»

Im Januar nominierten die Grünen Nationalrat Alec von Graffenried für die Wahlen. Nun tritt er zurück – aus beruflichen und privaten Gründen, wie der 52-Jährige sagt.

YB-Fan, Bernburger, leutselig, kulturaffin: Alec von Graffenried.
YB-Fan, Bernburger, leutselig, kulturaffin: Alec von Graffenried.
Claudia Salzmann
Im Frühjahr gab er seine Kandidatur für den Gemeinderat und das Stapi-Amt bekannt. Erst im Oktober lancierte Rot-Grün-Mitte den gemeinsamen Wahlkampf.
Im Frühjahr gab er seine Kandidatur für den Gemeinderat und das Stapi-Amt bekannt. Erst im Oktober lancierte Rot-Grün-Mitte den gemeinsamen Wahlkampf.
Stefan Anderegg
Frisch gewählt: Alec von Graffenried war von 2000 bis 2007 Regierungsstatthalter (mit im Bild Reto Jent).
Frisch gewählt: Alec von Graffenried war von 2000 bis 2007 Regierungsstatthalter (mit im Bild Reto Jent).
Jürg Spori
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Herr von Graffenried, am 21. Januar liessen Sie sich offiziell für die Nationalratswahl nominieren. Nun ziehen Sie sich zurück – warum dieser Sinneswandel?

Alec von Graffenried: Das ist kein Sinneswandel, sondern das Resultat eines längeren Prozesses. Dass ich nicht mehr antrete, entschied ich letzten Dezember, nach eingehenden Gesprächen mit meiner Familie und meinem Arbeitgeber. Selbstverständlich habe ich dies auch mit meiner Partei besprochen, die über meinen Entscheid wenig begeistert war. Als die Kantonalpartei im Januar die Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen nominierte, war mein Rücktrittswunsch auf dem Tisch. Zu diesem Zeitpunkt musste ich allerdings noch Abklärungen treffen, weil ich auch Präsident der nationalrätlichen Rechtskommission bin.

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