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Linke steigt mit breitem Bündnis in Wahlen

Im Kanton Bern steigt die Linke mit einem breiten Bündnis in die Nationalratswahlen vom 23. Oktober, während die bürgerlichen Parteien wie erwartet allein oder fast allein antreten. Das zeigt sich nach Ablauf der Frist für die Eingabe von Listenverbindungen.

Die Berner Linke setzt auf ein breites Bündnis, um in den Nationalrat zu kommen.
Die Berner Linke setzt auf ein breites Bündnis, um in den Nationalrat zu kommen.
Keystone

Wie vor vier Jahren haben die SP und die Grünen eine Listenverbindung vereinbart. Diesem Bündnis gehören auch die Jungsozialisten, die Alternative Linke und die Partei der Arbeit an, wie die bernische Staatskanzlei am Montag mitteilte. Letztere hatte vor vier Jahren noch nicht mitgemacht.

Ebenfalls miteinander verbunden sind in der politischen Mitte die beiden Listen der EVP, jene der CVP/Liberalsozialen sowie die Grünliberalen. Dieses Bündnis war schon angekündigt worden; ihm gehört auch die Tierpartei Schweiz an.

Die weiteren Listenverbindungen sind: SVP/Alpenparlament, FDP/ Jungfreisinn sowie Piratenpartei/Les Rauraques/Jimy Hofer plus. Die BDP steigt also - ebenfalls wie angekündigt - ohne Verbindung in die Nationalratswahlen.

Auch vor vier Jahren gab es im Kanton Bern bei den Nationalratswahlen fünf Listenverbindungen. Damals spannte die SVP noch mit den Freisinnigen zusammen. Zu dieser Allianz kommt es in diesem Jahr nicht, weil die BDP und die SVP nicht zusammen in die Wahlen steigen wollten und die FDP nur mit beiden Parteien einen Block bilden wollte, nicht mit einer allein.

SVP/Alpenparlament: Beide suchten Partner

Bei der Liste «Alpenparlament», mit der sich die SVP verbunden hat, handelt es sich um eine Bewegung, die sich laut ihrer Internetseite für eine gesunde Lebensweise und für die Bewahrung und Erhaltung der Umwelt einsetzt.

Die Geschäftsführerin der SVP Kanton Bern, Aliki Panayides, sagte auf Anfrage, SVP und Alpenparlament hätten beide Partner gesucht und sich angesichts gemeinsamer Berührungspunkte zu einer Listenverbindung entschlossen.

Noch 545 Kandidierende - ein Rückzug

Insgesamt 545 Personen kandidieren im Kanton Bern für den Nationalrat. Das ist eine weniger, als nach Anmeldeschluss für Kandidaturen vor einer Woche bekanntgegeben worden war: Eine Person der Sozial-Liberalen Bewegung hat sich zurückgezogen. Auf 28 Listen kandidieren die 545 Personen für die grosse eidgenössische Kammer.

Am kommenden Montag wird klar, wie viele Personen im Kanton Bern für den Ständerat kandidieren. An jenem Tag läuft die Anmeldefrist für diese Kandidaturen ab.

SDA/cls

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