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Kanton Bern schafft Gesetz für Umgang mit Geoinformationen

Der Kanton Bern schafft eine einheitliche gesetzliche Grundlage für die Vielzahl geografischer Daten, die von der Verwaltung gesammelt und aufbereitet werden.

So sieht die Videoüberwachung im öffentlichen Raum im Grossraum Bern aus.
So sieht die Videoüberwachung im öffentlichen Raum im Grossraum Bern aus.
zvg/map.apps.be.ch

Der Entwurf zum Geoinformationsgesetz, der Grundlage für eine Vielzahl geografischer Daten, befindet sich bis Mitte März in der Vernehmlassung. Der Erlass trägt neuen Anforderungen des Bundes Rechnung, wie die bernische Regierung am Mittwoch mitteilte. Bund und Kanton wollen demnach die Qualität und Verfügbarkeit der bestehenden Daten erhöhen und eine transparente Rechtslage schaffen.

Geoinformationen sind geografische Daten, die Eigenschaften wie Lage, Beschaffenheit, Nutzung und rechtliche Verhältnisse einer Vielzahl von Objekten beschreiben. Darunter fallen etwa Landkarten, amtliche Werte von Liegenschaften, Gefahrenkarten, GPS-Navigationsdaten und administrative Einteilungen. Geoinformationen werden in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung rege genutzt. Die Anwendungsbereiche reichen von der Raum- und Siedlungsplanung über die Zustelldaten der Post bis hin zu den Navigationsgeräten in Handys und Autos. Der Kanton Bern betreibt bereits seit 2004 das kantonale Geoportal, über das der Öffentlichkeit interaktive Karten zur Verfügung gestellt werden.

SDA/asg

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