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Kanton Bern liess Alternative ungeprüft

Um auf dem Bieler Feldschlössli-Areal den neuen BFH-Campus bauen zu können, greifen die Behörden derzeit zur Ultima Ratio: Sie wollen einen Grundeigentümer enteignen. Dabei lag ein möglicher Ausweg auf dem Tisch.

Das Projekt der Berner Architekten hätte ein Hochhaus auf dem GM-Areal vorgesehen.
Das Projekt der Berner Architekten hätte ein Hochhaus auf dem GM-Areal vorgesehen.
zvg/Pixelschmied
Luk Schneider, Co-Geschäftsführer der Planrand Architekten GmbH. Als einziges der 54 Architektenteams plante dieses Team den Campus nicht auf dem Feldschlössli-Areal, sondern auf dem benachbarten General-Motors-Areal
Luk Schneider, Co-Geschäftsführer der Planrand Architekten GmbH. Als einziges der 54 Architektenteams plante dieses Team den Campus nicht auf dem Feldschlössli-Areal, sondern auf dem benachbarten General-Motors-Areal
Raphael Moser
Um dieses Haus geht es: Der Besitzer wehrt sich gegen den Abriss.
Um dieses Haus geht es: Der Besitzer wehrt sich gegen den Abriss.
Martin Bürki
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Auf dem Feldschlössli-Areal in Biel, wo in diesen Tagen eigentlich gebaggert und gehämmert werden sollte, herrscht seit Wochen Stillstand. Weil sich ein Immobilienunternehmer gegen die Enteignung seiner Liegenschaft wehrt, ist der Bau des neuen Campus der Berner Fachhochschule (BFH) bis auf weiteres blockiert. Letzte Woche entschied das Berner Verwaltungsgericht in seinem zweiten Urteil zwar erneut, dass die Enteignung rechtlich korrekt ist. Es ist aber absehbar, dass der Immobilienunternehmer den Fall wie schon Anfang Jahr vor Bundesgericht weiterziehen wird.

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