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Nicht nur Wildtiere setzen dem Berner Wald zu

In einigen Gebieten ist der Wildtiereinfluss auf den Wald so gravierend, dass nicht mehr genügend Jungpflanzen nachwachsen. Doch auch der Mensch ist mit seinem Freizeitverhalten mitverantwortlich.

Am stärksten ist der Wildtiereinfluss in den Gebieten Napf, Kiesen und an Niederhorn.
Am stärksten ist der Wildtiereinfluss in den Gebieten Napf, Kiesen und an Niederhorn.
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Gestern hat das kantonale Amt für Wald und Naturgefahren sein Wildschadengutachten für das Jahr 2019 veröffentlicht. Ob man dessen Ergebnisse positiv oder negativ bewertet, hängt wie so oft ganz von der Perspektive ab. So könnte man positiv betrachtet zu der Aussage kommen, die auch die Kantonsverwaltung an den Anfang ihrer Pressemitteilung gestellt hat: «Auf knapp zwei Dritteln der Berner Waldfläche richten Reh, Gämse und Rothirsch keine problematischen Schäden an.» Auf elf Prozent der Fläche sei der Wildtiereinfluss hingegen so gravierend, dass nicht genügend Jungpflanzen der erforderlichen Baumarten nachwüchsen. Dort gelte die Situation als untragbar.

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