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BLS-Präsident lässt sich nicht provozieren

Rudolf Stämpfli, Verwaltungsratspräsident der BLS, lässt sich durch das Kaufangebot der SBB nicht provozieren. Er setzt bei der Auseinandersetzung mit den SBB auf konstruktive Verhandlungen statt Druck.

BLS-Präsident Rudolf Stämpfli.

BLS-Präsident Rudolf Stämpfli.

(Bild: Keystone Anthony Anex)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Herr Stämpfli, was bringt eine eigenständige Bahngesellschaft BLS dem Kanton Bern eigentlich?
Rudolf Stämpfli: Sie bringt dem Kanton Bern in erster Linie einen direkten Einfluss auf das Angebot im öffentlichen Verkehr (ÖV). Alle Kantone treten im ÖV als Besteller auf. Der Kanton Bern aber kann von der BLS noch mehr erwarten und etwa kontrollieren, dass Steuergelder betriebswirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden. Das wirkt sich in der Qualität oder bei der räumlichen Ansiedlung des Angebots aus. Dabei stimmen wir unsere lokale Präsenz frühzeitig mit dem Kanton ab.

Berner Zeitung

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