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«Ich möchte das Ansehen der Realschule aufwerten»

Der bernische Bildungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) strebt keine höhere Übertrittsquote in die Sekundarschule an. Ohne kantonale Sekprüfung werde es immer unterschiedliche Quoten geben.

Die Zufälligkeit des Sekübertritts wurde bereits 2008 im Grossen Rat diskutiert: Roland Näf (SP, Muri) kritisierte die Selektion schon damals.
Die Zufälligkeit des Sekübertritts wurde bereits 2008 im Grossen Rat diskutiert: Roland Näf (SP, Muri) kritisierte die Selektion schon damals.
Andreas Blatter
Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer  erkennt keinen Handlungsbedarf: Seine Realschüler erreichen ein gutes Leistungsniveau.
Der Lauperswiler Schulleiter Heinz Wittwer erkennt keinen Handlungsbedarf: Seine Realschüler erreichen ein gutes Leistungsniveau.
Hans Wüthrich
Bernhard Pulver, Bildungsdirektor des Kantons Bern.
Bernhard Pulver, Bildungsdirektor des Kantons Bern.
Stefan Anderegg
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Sechs von zehn Primarschüler im Kanton Bern schaffen den Sprung in die Sekundarschule. Herr Pulver, sind Sie mit dieser Quote zufrieden? Bernhard Pulver: Ich strebe keine Quote an. Entscheidend ist für mich, dass möglichst alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger am Schluss eine Berufsausbildung oder eine Matur haben. Mit einer Quote von 95 Prozent sind wir im schweizweiten Vergleich führend.

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