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Heilsarmee will in der Asylbranche wachsen

Es laufen die entscheidenden Wochen im Kampf um einen Platz an der Sonne im Berner Asylwesen. Während die Anbieter darauf hoffen, einen Auftrag vom Kanton zu ergattern, geht für die Angestellten der Alltag weiter.

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Cedric Fröhlich@cedricfroehlich

«Schhhh! Mir wei afah.» Ursula Schär steht vor den Menschen der Sandwürfi. Wie jeden Dienstagmittag will sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Asylunterkunft über Grundsätze reden. Schär ist 58, eine Frau mit einer schnurgeraden Haltung, die ihre Brille an einer filigranen Kette um den Hals trägt – sie leitet das Zentrum an der Könizer Peripherie. Im Gemeinschaftsraum unter den Dachgiebeln des alten Blocks wird es still. Es riecht nach gebratenem Hähnchen.

Berner Zeitung

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