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Gesellschaft für bedrohte Völker empfiehlt Ja zum Transitplatz

Mit dem Platz für ausländische Fahrende in Wileroltigen schaffe man klare Verhältnisse: Die Gesellschaft für bedrohte Völker macht sich stark für ein Ja an der Urne.

Der Kredit für den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen ist umstritten.
Der Kredit für den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen ist umstritten.
Raphael Moser

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirbt für ein Ja zum Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen. Sie sieht darin eine nachhaltige Lösung für das bessere Zusammenleben von Jenischen, Sinti, Roma und der ansässigen Bevölkerung.

Über die Vorlage entscheiden am 9. Februar die Stimmberechtigten des Kantons Bern. Ausländische Fahrende hätten einen Anspruch auf Halteplätze in der Schweiz, schreibt die GfbV in einem Communiqué vom Montag und verweist auf das Diskriminierungsverbot, das Freizügigkeitsabkommen mit der EU und weitere multilaterale Abkommen.

Die Zahl der durchreisenden Familien sei überschaubar und stabil. Mit dem Platz schaffe man klare Verhältnisse. Schweizweit stünden den ausländischen Fahrenden zurzeit nur sieben offizielle Transitplätze zur Verfügung – und diese hätten sich allesamt bewährt.

SDA/flo

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