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Frühfranz kommt Kanton teurer zu stehen

Der Frühfranzösischunterricht kostete den Kanton Bern bisher Millionen. Nun wird es noch teurer: Denn das neue Lehrmittel eignet sich nicht für Mehrjahrgangsklassen.

Das neue Lehrmittel kommt bei Klassen mit mehreren Jahrgängen nicht gut an.
Das neue Lehrmittel kommt bei Klassen mit mehreren Jahrgängen nicht gut an.
Keystone

Vor bald fünf Wochen hat an den Berner Schulen das zweite Jahr Frühfranzösisch begonnen. Wie eine vom bernischen Lehrerverband Lebe im Frühling durchgeführte Umfrage zeigt, haben sowohl Lehrer wie auch Schüler Freude am Unterricht mit dem neuen Lehrmittel «Mille feuilles» (siehe Box). Allerdings eignet sich «Mille feuilles» nicht für Klassen, in denen mehrere Jahrgänge gleichzeitig unterrichtet werden. Zu diesem Schluss kommen 196 der 220 befragten Lehrkräfte. Damals hatten zwar erst die 3.-Klässler mit dem Frühfranzösisch begonnen. Die Lehrer realisierten jedoch in der Praxis, wie aufwendig der Unterricht mit dem neuen Lehrmittel ist. «Es braucht die ungeteilte Aufmerksamkeit der Lehrkraft – das lässt sich in mehrstufigen Klassen nicht umsetzen», sagt Lebe-Vizepräsident Bruno Rupp.

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