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Fischer angeln in Seen statt Flüssen

Heute werden im Kanton Bern massiv weniger Forellen und Äschen gefangen als noch vor 25 Jahren. Denn ihre Bestände gehen zurück. Angler weichen deshalb von Flüssen auf Seen aus.

Die Forelle wandert wegen der immer wärmeren Flüsse weiter nach oben in kühlere Gewässer.
Die Forelle wandert wegen der immer wärmeren Flüsse weiter nach oben in kühlere Gewässer.
Fotolia

In den letzten 25 Jahren hat sich der Fischfang im Kanton Bern stark verändert: In Flüssen, Bächen und Stauseen wird immer weniger gefischt, in Bieler-, Thuner- und Brienzersee sowie in Bergeseen dafür umso mehr.

Um 22 Prozent sind die Fangzahlen in Fliessgewässern von 2006 bis 2013 im Vergleich zu den Jahren 1989 bis 1997 gesunken. Dafür wurde an den drei grossen Seen 4 Prozent mehr gefischt und an den Bergseen beeindruckende 87 Prozent mehr. Die Anzahl gefangener Fische ist dabei etwa gleich geblieben: Von 1989 bis 1997 waren es knapp 360 000 pro Jahr, von 2006 bis 2013 noch 350 000. Das zeigt die Auswertung der Fangstatistik, welche die Volkswirtschaftsdirektion gestern präsentierte.

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