Zum Hauptinhalt springen

Feusi-Besitzerin plädiert für Bildungsgutscheine

Konkurrenz fördert die Qualität: Sandra von May-Granelli, Chefin der Privatschule Feusi, fordert deshalb Bildungsgutscheine. Eltern sollen wählen können, ob die Kinder in eine öffentliche oder in eine private Schule gehen.

Auf dem Dach des Bildungszentrums Feusi beim Bahnhof Wankdorf in Bern: Sandra von May-Granelli, Besitzerin der Feusi-Schulen, fordert mehr Konkurrenz für die staatlichen Schulen.
Auf dem Dach des Bildungszentrums Feusi beim Bahnhof Wankdorf in Bern: Sandra von May-Granelli, Besitzerin der Feusi-Schulen, fordert mehr Konkurrenz für die staatlichen Schulen.
Urs Lindt

Seit 1952 schicken Eltern ihre Kinder ins Feusi-Bildungszentrum in Bern, obwohl sie für den Unterricht jährlich bis zu 20'000 Franken bezahlen müssen. Warum verzichten Eltern auf die «Gratisleistung» der Volksschule? Hat die Volksschule versagt? «Nein, überhaupt nicht», sagt Sandra von May-Granelli, Besitzerin der Feusi-Schulen. Der Staat müsse seinen Bildungsauftrag wahrnehmen und gerade in der Grundstufe Toplehrer und Topbedingungen bieten, damit die Kinder die Lust an der Schule nicht verlieren würden. Wenn man mit der staatlichen Schule zufrieden sei, könne man die Kinder dorthin zum Unterricht schicken. «Aber wer nicht zufrieden ist, soll eine Alternative haben. Deshalb plädiere ich schon lange für Bildungsgutscheine», betont Sandra von May.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.