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Einnahmeneinbruch bei Berner Katholiken

Die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern rechnet fürs nächste Jahr mit einem beträchtlichen Defizit. Auch 2013 dürfte ein Verlust resultieren, wie die Kirche am Samstag mitteilte.

Die Beiträge der Kirchgemeinden sollen nicht erhöht werden. (Symbolbild)
Die Beiträge der Kirchgemeinden sollen nicht erhöht werden. (Symbolbild)
Keystone

Grund für den Verlust ist ein unerwarteter Einnahmeneinbruch bei den Kirchgemeinden. Durch die Mindereinnahmen an der Basis verringerten sich auch die Beiträge an die Landeskirche, wie der Medienmitteilung zu entnehmen ist. Das Kirchenparlament - die Synode - genehmigte am Samstag in Moutier den Voranschlag 2014 mit einem Defizit von 408'000 Franken. Der Aufwand liegt bei 5,3 Millionen Franken.

Fürs laufende Jahr rechnet die Kirche mit einem Verlust von 270'000 Franken. Im Vorjahr hatte noch ein kleiner Überschuss resultiert. Trotz der Fehlbeträge will die Kirche die Beiträge der Kirchgemeinden nicht erhöhen: Die Synode lehnte an ihrer Herbstsitzung zwei entsprechende Anträge ab.

Vorgeschlagen hatten die Erhöhungen der Synodalrat und die Regionalversammlung Bern. Der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Bern gehören rund 157'000 Personen an.

SDA/dln

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