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Eine riesige Chance für Bern

Ein Kommentar von Chefredaktor Peter Jost zur Ankündigung von Milliardär Hansjörg Wyss, 100 Millionen Franken in ein neues Umweltforschungszentrum der Uni Bern zu investieren.

Die Universität Bern verfolgt ein ambitioniertes Ziel. Nichts weniger als ein weltweit führendes Umweltforschungszen­trum soll in der Bundesstadt mit dem Schub von 100 Millionen Franken aus der Schatulle von Milliardär Hansjörg Wyss entstehen. Sie erinnern sich: Der gebürtige Berner und Wahl-Amerikaner Wyss hatte Ende Oktober in einem auf­sehenerregenden Gastbeitrag in der «New York Times» angekündigt, über die nächsten zehn Jahre insgesamt eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz spenden zu wollen.

100 Millionen Franken aus privaten Mitteln. Das ist viel Geld. Wichtig ist jetzt, dass das Konzept für das Zentrum und der damit verbundene Kredit für den Beitrag des Kantons möglichst rasch vom Grossen Rat gutgeheissen werden. Damit wären die wichtigsten Bedingungen des Mäzens erfüllt.

Mit der Absicht, bereits in der Frühlingssession Nägel mit Köpfen zu machen, hat der Regierungsrat ein unbernisch hohes Tempo angeschlagen. Das ist vorbildlich. Das gilt ebenso für das ganze Vorhaben, Wyss für ein wissenschaftliches Engagement in Bern zu ge­winnen. Die Berner Regierung hat damit in diesem Fall jene Dynamik und jenen Pioniergeist bewiesen, die man ansonsten zuweilen vermisst.

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