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Die Bürgerlichen drängen auf einen günstigeren Transitplatz

Kritik an Regierungsrat Christoph Neuhaus: Die 9,3 Millionen Franken für einen Transitplatz für ausländische Fahrende in Meinisberg seien zu viel, sagen bürgerliche Politiker. In Gampelen könne ein solcher billiger realisiert werden.

Der Abzug der Fahrenden in Gampelen gestaltete sich am Mittwoch, 1. Juni 2016,  mehrheitlich ruhig. Die Fahrenden verliessen das Areal aber nicht ohne vorgängige zähe Verhandlungen.
Der Abzug der Fahrenden in Gampelen gestaltete sich am Mittwoch, 1. Juni 2016, mehrheitlich ruhig. Die Fahrenden verliessen das Areal aber nicht ohne vorgängige zähe Verhandlungen.
Reto PRobst
Nach ihrem Aufenthalt in Nidau hatten sich die 350 ausländischen Fahrenden auf dem Gelände der Strafanstalten Witzwil niedergelassen.
Nach ihrem Aufenthalt in Nidau hatten sich die 350 ausländischen Fahrenden auf dem Gelände der Strafanstalten Witzwil niedergelassen.
Tanja Lander/BT
... sämtliche Wohnwagen und -mobile an ihren Platz standen.
... sämtliche Wohnwagen und -mobile an ihren Platz standen.
Tanja Lander/BT
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Es ist eine happige Summe, die der Kanton Bern für die Einrichtung eines Transitplatzes für ausländische Fahrende ausgeben will: 9,3 Millionen Franken kostet der Bau des 12 500 Quadratmeter grossen Platzes für 40 Fahrzeuge und maximal 200 ausländische Fahrende in Meinisberg voraussichtlich.

Allein die Kosten für die sogenannten Rettungsgrabungen belaufen sich auf 2,3 Millionen Franken. Diese sind notwendig, weil sich der Platz in einer archäologischen Schutzzone befindet. Gesamthaft rechnet die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion in Meinisberg mit Kosten von 4,3 Millionen Franken, die nur wegen der Standortwahl anfallen werden. Zum Vergleich: Die drei geplanten Plätze für Schweizer Fahrende kosten voraussichtlich gesamthaft 2,7 Millionen Franken.

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