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Die bisher grösste «Sparmassnahme» ist eine Steuererhöhung

Der Grosse Rat will den Kanton Bern nicht nur über Sparmassnahmen sanieren. Eine Steuererhöhung lehnte er zum Auftakt der Spardebatte zwar ab, dafür hiess er eine indirekte Mehrbelastung gut. Vor allem Stadt- und Agglobewohner müssen ab 2014 mehr zahlen.

Finanzdirektorin Beatrice Simon stehen harte Auseinandersetzungen um das Budget 2014 und das Sparpaket der Regierung bevor.
Finanzdirektorin Beatrice Simon stehen harte Auseinandersetzungen um das Budget 2014 und das Sparpaket der Regierung bevor.
Keystone
Dass der Voranschlag positiv ausfällt, geht im Wesentlichen auf das ASP-Sparpaket zurück. Der bernische Regierungsrat stellte die fast 90 Sparmassnahmen Ende Juni vor.
Dass der Voranschlag positiv ausfällt, geht im Wesentlichen auf das ASP-Sparpaket zurück. Der bernische Regierungsrat stellte die fast 90 Sparmassnahmen Ende Juni vor.
Keystone
Die Debatte um die Finanzen im Juni dauerte fast vier Stunden. Mit 112 zu 29 Stimmen kam schliesslich eine komfortable Mehrheit für die Verschiebung des Entscheids zustande.
Die Debatte um die Finanzen im Juni dauerte fast vier Stunden. Mit 112 zu 29 Stimmen kam schliesslich eine komfortable Mehrheit für die Verschiebung des Entscheids zustande.
Beat Mathys
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Langstreckenpendler hingegen dürfen auf Schonung hoffen. Dank den Steuersenkungen der letzten Jahre müssen die Bernerinnen und Berner dem Kanton gut 300 Millionen Franken im Jahr weniger abliefern. Das wollte die SP gestern weitgehend rückgängig machen: Mit einem Vorstoss verlangte sie eine Erhöhung der Steueranlage als Beitrag an die Sanierung des Kantonshaushalts. Die SP dachte an eine Erhöhung um zwei Zehntel, was einer Mehrbelastung von 280 Millionen Franken im Jahr entspräche.

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