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Derzeit keine Baby-Fussfesseln im Inselspital

Das Inselspital hat sich nach den Babyentführungen in Frankreich überlegt, ob auch in Bern Baby-Fussfesseln nötig sind.

Die Frauenklinik des Inselspitals wird als genügend sicher eingestuft, dass es keine Baby-Fussfesseln brauche.
Die Frauenklinik des Inselspitals wird als genügend sicher eingestuft, dass es keine Baby-Fussfesseln brauche.
Fotolia

Mit dem Unispital Lausanne wurde die Diskussion, ob es nötig ist, Babys mit Fussfesseln vor Entführungen zu schützen, auch in der Schweiz lanciert. Zuvor waren Babys in Frankreich aus dem Spital entführt worden.

Auch im Berner Inselspital habe man vor einigen Monaten auch darüber gesprochen, wie ein Beitrag von Radio Bern1 zeigt. «Vorgängig haben wir geschaut, wie es ist mit der Sicherheit aussieht», erklärt Yvonne Martinelli, Leiterin vom Pflegedienst der Frauenklinik. Dabei seien Faktoren wie genügend Personal oder die Raumstruktur geprüft worden. «Wir haben die Sicherheit als genügend eingestuft», erklärt Martinelli.

Die Fussfesseln hätten nicht nur Vorteile, weil sie gross und klobig seien. «Das kann auch störend wirken», gibt Martinelli zu bedenken. Ihr persönlich wäre etwas Kleineres angenehmer. Beispielsweise ein W-Lan-Tracking-Chip, den man an den Windeln oder Kleidchen anbringen kann.

Ganz vom Tisch ist das Thema aber noch nicht. «Wenn sich etwas bei der Raumstruktur ändert, werden wir es wieder prüfen», verspricht Martinelli.

Der komplette Beitrag von Radio Bern1 zum Nachhören:

Quelle: Radio Bern1

Radio Bern1/cla

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