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Das Zerwürfnis im Amt für Kultur wird für Pulver zum Problem

Sechs Kündigungen in kurzer Zeit: Verwerfungen im Amt für Kultur drohen die kantonale Kulturförderung zu lähmen – und bringen Kulturdirektor Bernhard Pulver unter Druck. Seine beschwichtigenden Äusserungen sorgen intern für Irritation. Inzwischen mischt auch die Gewerkschaft mit.

Muss sich erklären: Regierungsrat Bernhard Pulver trägt die oberste Verantwortung für das Kulturamt, das seit Jahren nicht zur Ruhe kommt.
Muss sich erklären: Regierungsrat Bernhard Pulver trägt die oberste Verantwortung für das Kulturamt, das seit Jahren nicht zur Ruhe kommt.
Stefan Anderegg

«Das Amt für Kultur ist für mich kein Sorgenkind.» Diesen Satz liess der kantonale Kulturdirektor Bernhard Pulver jüngst im BZ-Talk auf TeleBärn verlauten – und sorgte damit bei manchen Mitarbeitenden für Kopfschütteln. Vor allem in der Abteilung Kulturförderung deutsch stiess Pulver mit seinen Äusserungen auf Unverständnis. Denn dort herrscht seit längerem dicke Luft. Vor zwei Jahren bereits berichtete diese Zeitung über Probleme in der Abteilung, die einen viel diskutierten Aderlass zur Folge hatten. Seither hat sich die Situation nicht entspannt. Im Gegenteil: Wie der «Bund» kürzlich publik machte, haben innerhalb eines halben Jahres in der Abteilung Kulturförderung deutsch sechs der zehn Angestellten gekündigt, darunter eine langjährige Mitarbeiterin, die per sofort freigestellt wurde. Auch der stellvertretende Abteilungsleiter, kaum ein Jahr im Amt, hat den Bettel hingeworfen. Weitere sind auf dem Absprung.

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