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Das Parlament will die Super-Biene

Der Regierungsrat soll die Zucht von Bienen gezielt mit Belegestationen fördern und ein Konzept zum Vorgehen bei Bienenvergiftungen erarbeiten.

Durch die gezielte Zucht von Bienen sollen die Völker resistenter, sanftmütiger und leistungsfähiger werden.
Durch die gezielte Zucht von Bienen sollen die Völker resistenter, sanftmütiger und leistungsfähiger werden.
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Ein fleissiges Insekt sorgte gestern für Einigkeit im Grossen Rat: Das Kantonsparlament überwies zwei breit mitgetragene Vorstösse zur Förderung der Bienenzucht und zum Schutz der Bienen.

Zum einen soll der Regierungsrat Belegstellen bezeichnen, die der gezielten Zucht von Bienenköniginnen dienen. Dadurch sollen die Bienenvölker krankheitsresistenter, sanftmütiger und leistungsfähiger werden, wie Lars Guggisberg (SVP, Kirchlindach) in seinem Motionstext erklärte. 31 Mitunterzeichnende unterstützten sein Anliegen. «Diese Motion ist ein zoologischer Volltreffer», fand Ueli Frutiger (BDP, Oberhofen). Sein Ratskollege Niklaus Gfeller (EVP, Rüfenacht) pflichtete ihm bei, dass die gezielte Zucht der richtige Weg dafür sei, Krankheiten auszubremsen.

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