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BKW ist einverstanden mit Sistierung neuer AKW-Gesuche

Der Energiekonzern BKW ist einverstanden damit, dass der Bund die Behandlung von Rahmenbewilligungsgesuchen für neue Kernkraftwerke in der Schweiz nach den Ereignissen in Japan auf Eis legt. Auch gegen zusätzliche Sicherheitsprüfungen hat die BKW nichts.

Blick in den geöffneten Reaktordruckbehälter des Kernkraftwerks Mühleberg.
Blick in den geöffneten Reaktordruckbehälter des Kernkraftwerks Mühleberg.
Keystone

Aufgrund einer ersten Analyse der Ereignisse in Japan seien aus heutiger Sicht im Kernkraftwerk Mühleberg keine Sofortmassnahmen nötig, schreibt die BKW FMB Energie AG in einer Mitteilung vom Montag. Qualifizierte Analysen dieser Ereignisse seien derzeit allerdings nicht möglich.

Die BKW schreibt auch, das Kernkraftwerk Mühleberg sei auf die standortspezifischen Extremereignisse ausgelegt und verfüge über «umfangreiche Sicherheitssysteme». «Inwiefern die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen (...) neu beurteilt werden müssen, wird die Analyse der nuklearen Ereignisse in Japan ergeben.»

BKW reagiert auf Regierungsentscheid

Die BKW bezieht sich mit ihren Aussagen auf einen Entscheid von Bundesrätin Doris Leuthard. Diese gab am Montagmittag bekannt, die Verfahren für Rahmenbewilligungsgesuche von neuen AKW in der Schweiz würden vorerst sistiert. Auch kündigte sie vorzeitige Sicherheitsüberprüfungen der bestehenden AKW durch das Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat an.

SDA/met

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