Zum Hauptinhalt springen

Billige Patienten-Taxis nehmen Ambulanzen Kunden weg

Immer häufiger lassen Spitäler und Heime ihre Patienten nicht mit einer teuren Ambulanz, sondern mit billigeren Patiententaxis transportieren. Den Rettungsdiensten entgeht ein einträgliches Geschäft.

Günstiger als die Ambulanz: Thomas Moser (rechts) ist einer der Gründer von Mopi.ch, die nicht notfallmässige Patiententransporte anbietet. Die Firma ist seit ihrer Gründung vor zwei Jahren stark gewachsen.
Günstiger als die Ambulanz: Thomas Moser (rechts) ist einer der Gründer von Mopi.ch, die nicht notfallmässige Patiententransporte anbietet. Die Firma ist seit ihrer Gründung vor zwei Jahren stark gewachsen.
Andreas Blatter

Als die betagte Patientin die Abrechnung erhielt für die Fahrten vom Altersheim ins Spital und wieder zurück ins Altersheim, staunte sie: Der Transport ins Spital kostete 350 Franken, die Fahrt zurück ins Altersheim hingegen mehr als das Doppelte, nämlich 800 Franken.

Der Unterschied: Das Spital bestellte der Frau für die Fahrt ins Altersheim eine Ambulanz, obwohl sie kein Notfall war. Das Altersheim hingegen beauftragte für die Fahrt ins Spital das private Unternehmen Mopi.ch (siehe Kasten), das mit seinen Fahrzeugen darauf spezialisiert ist, Patienten liegend zu transportieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.