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Bernische Finanzkontrolle prüft SRO-Vergabepraxis

Die bernische Gesundheitsdirektion lässt die Finanzkontrolle überprüfen, ob die Vergabepraxis der Spital Region Oberaargau (SRO) AG rechtmässig ist.

Der Berner Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud im Grossen Rat: «Je nach Ergebnis der Untersuchung wird der Regierungsrat Konsequenzen ziehen und eventuell Massnahmen beschliessen».
Der Berner Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud im Grossen Rat: «Je nach Ergebnis der Untersuchung wird der Regierungsrat Konsequenzen ziehen und eventuell Massnahmen beschliessen».
Thomas Peter

Das gab Regierungsrat Philippe Perrenoud am Dienstag in der Fragestunde des Grossen Rates bekannt. «Je nach Ergebnis wird der Regierungsrat Konsequenzen ziehen und eventuell Massnahmen beschliessen», sagte Perrenoud. Die Abwahl des Verwaltungsratspräsidenten sei «eine Möglichkeit», erklärte der Gesundheitsdirektor in Beantwortung der Fragen dreier Parlamentarier.

Die SRO gehört zu 100 Prozent dem Kanton Bern. Die «Berner Zeitung» hatte kürzlich publik gemacht, dass die SRO einen Auftrag an eine Firma vergab, die denselben Verwaltungsratspräsidenten wie die SRO hat.

Umstritten ist, ob die SRO den Auftrag hätte ausschreiben müssen. Ein Gutachten im Auftrag der kantonalen Gesundheitsdirektoren kam zum Schluss, dass alle Listenspitäler ausschreiben müssen, wie Perrenoud am Dienstag in Erinnerung rief. Letzte Klarheit werde aber erst das Bundesgericht schaffen können.

SDA/tan

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