Bernische FDP bekämpft revidiertes Energiegesetz

Die Delegiertenversammlung der FDP Kanton Bern lehnt das revidierte Energiegesetz ab.

Öl soll in Neubauten künftig nur noch in Ausnahmefällen als Heizstoff dienen.

Öl soll in Neubauten künftig nur noch in Ausnahmefällen als Heizstoff dienen.

(Bild: Keystone)

Die FDP des Kantons Bern empfiehlt das revidierte Energiegesetz zur Ablehnung. Mit 86 gegen 25 Stimmen fassten die Delegierten am Mittwoch in Ostermundigen die Nein-Parole. Die Vorlage kommt voraussichtlich im Februar 2019 vors Volk.

Klare Zustimmung fanden die beiden kantonalen Vorlagen vom kommenden November, wie die Partei mitteilte. Einstimmig stellten sich die Freisinnigen hinter die Steuergesetzrevision mit tieferen Unternehmenssteuern. Die Linke hatte das Referendum ergriffen.

Mit 101 zu 8 Stimmen sagt die FDP auch Ja zum Kredit für die Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden. Die Referendumsführer von der SVP halten die Kosten von 54 Millionen Franken für gut zwei Jahre für zu hoch.

flo/sda

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