«Bern muss sich für den Finanzausgleich nicht schämen»

Gewerkschafter Johannes Wartenweiler warnt vor falschen Hoffnungen auf einen schnellen Berner Aufbruch. Der Kanton könne die dafür nötigen zusätzlichen Steuermilliarden kaum generieren.

<b>«Wie soll sich der Kanton Bern</b> 1 bis 3 Milliarden zusätzliche Steuerfranken erarbeiten?» Gewerkschafter Johannes Wartenweiler warnt vor falschen Hoffnungen.<p class='credit'>(Bild: Raphael Moser)</p>

«Wie soll sich der Kanton Bern 1 bis 3 Milliarden zusätzliche Steuerfranken erarbeiten?» Gewerkschafter Johannes Wartenweiler warnt vor falschen Hoffnungen.

(Bild: Raphael Moser)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen.

Herr Wartenweiler, Sie finden, der Kanton Bern könne sich Mut und Risiko gar nicht leisten. Wollen Sie die eben angetre­tene, neue Kantonsregierung demoralisieren?Johannes Wartenweiler: Ich bin sehr wohl dafür, dass der Kanton Bern mutiger ist. Er gibt sich aber mit der Schuldenbremse vor, was er darf und was nicht. Wenn man seine Investitionen zu hundert Prozent selber finanzieren muss, legt man sich selber Fesseln an und engt seinen Spielraum ein.

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt